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Urintherapie *

Urin als Therapeutikum und Diagnosemittel blickt auf eine jahrtausendelange Geschichte zurück. Bereits die alten Ägypter nutzten die ausgeschiedene Körperflüssigkeit zur visuellen Diagnostik und konnten anhand der "Harnschau" verschiedene Krankheitszustände erkennen. Auch Hippokrates verwendete bereits im Jahre 400 vor Christus den Urin gleichermaßen für Diagnose und Therapie. Im Mittelalter war es Paracelsus, der die Urintherapie als Heilmethode nutzte und in seinen Schriften beschrieb. Lange Zeit in Vergessenheit geraten, hat die Urintherapie in unserer Zeit als Alternative zur Schulmedizin erneut an Bedeutung gewonnen, denn mit seiner Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen hilft der "Naturheilstoff Urin" bei einer Vielzahl verschiedener Krankheiten und Beschwerden.

Inhaltsstoffe des Urins

Urin beinhaltet neben einer großen Menge an Proteinen, Nährstoffen und Aminosäuren auch Enzyme, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien und Hormone. Diese werden in konzentrierter Form mit dem Urin ausgeschieden, können dem Körper aber leicht zurückgeführt und nochmals verwendet werden. Zudem sind im Urin immunologisch aktive Substanzen enthalten, die sowohl virale als auch bakterielle Infektionen einzudämmen vermögen. Diese immunologischen Substanzen zeigen ihre Wirkung unter anderem auch bei solchen Patienten, deren Widerstandskräfte aufgrund einer AIDS- oder Krebserkrankung deutlich gemindert sind.

Wirkung und Anwendung der Urintherapie

Urin wirkt entzündungshemmend, heilungsfördernd, wundheilend, fiebersenkend und entgiftend. Er kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. In der Selbsttherapie wird Urin häufig als Einreibungsmittel oder für Umschläge, Verbände und Kompressen verwendet. Aber auch Mundspülungen, Einläufe, Inhalationen und Gurgeln mit Urin sind gängige Anwendungsformen. Zudem kann Urin auch in Vollbädern verwendet werden und als Zusatzstoff in Heilerde oder anderen therapeutischen Naturstoffen zum Einsatz kommen. Neben den recht einfach anwendbaren Methoden der Selbsttherapie kann Urin auch in Form von Injektionen verabreicht werden. Auch die homöopathische Aufbereitung und Einnahme ist möglich.

Anwendungsformen und Anwendungsgebiete im Überblick

Die einfachste und direkteste Anwendungsform der Urintherapie ist das Urintrinken. Die aufgenommene Menge schwankt dabei zwischen ein paar Tropfen bis hin zur gesamten Tagesmenge des ausgeschiedenen Harns. Auch die Anwendungsdauer variiert von wenigen Tagen bis hin zur Dauertherapie über mehrere Monate oder gar Jahre.
Die äußere Anwendung besteht aus Waschungen, Umschlägen oder Einreibungen mit Urin. Auch als Ohren- oder Augentropfen und Darm- oder Nasenspülung sowie für vaginale Spülungen kann Urin verwendet werden. Alternativ dazu wird von verschiedenen Arzt- und Heilpraxen auch die Urininjektion angeboten. Diese wird in ihrer Wirksamkeit als gleichwertig mit den einfachen oralen oder äußerlichen Anwendungsformen betrachtet.

Angewendet wird die Urintherapie als wirksames Hausmittel bei kleineren Wunden, Entzündungen, Fieber und Halsschmerzen. Aber auch Infektionen wie Angina, Masern und Mumps lassen sich mit der Urintherapie behandeln. Besondere Wirksamkeit zeigt die Anwendung der Urintherapie bei Hautkrankheiten wie Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis. Zudem kann Urin auch als allgemeines Pflegemittel für Haut und Haar verwendet werden. Selbst bei Cellulitis und Sonnenbrand zeigt das Naturmittel seine Wirkung. Nicht zuletzt kommt die Urintherapie auch bei Asthma, Heuschnupfen und Allergien zum Einsatz.

Weiterführende Informationen:
Umfangreiche Informationen über die Urintherapie finden Sie unter anderem auf der Website naturax.de.

* Für Angaben auf dieser Website wird keine Haftung übernommen. Die hier dargestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.

 


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